Christian Jouhet

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Christian Jouhet – Die Poesie der Strukturen und die Wiedergeburt der Art Informel

„Der Schlüssel zu meiner Arbeit, in Gegenwart und Zukunft, ist die Rückkehr zu den Grundlagen des kreativen Schaffensprozesses, die so wesentlich sind und doch allzu oft vergessen werden: die Linie, das Licht, der Strich und die Textur des Materials. Ich versuche mit meinen Werken eine andere Form der visuellen Wahrnehmung zu bieten. Für mich geht um eine Rückkehr zu den Wurzeln – ohne den Ballast der seit Jahren angesammelten Masse der Verschmutzung ! “

Die Arbeiten von Christian Jouhet sind nicht weniger als eine Renaissance der Art Informel, in direkter Tradition der großen Pioniere Jean Fautrier, Emil Schumacher, Antoni Tàpies und Pierre Soulages. Wie seine großen Vorbilder inspiriert den 1948 in Frankreich geborenen Christian Jouhet die visuelle Wahrnehmung elementarer Kräfte – die Poesie von Licht und Linie, Wellen und Wind, die Texturen der Natur, der Geschmack der Erde, die fließenden Strukturen der Schöpfung.

Kompositionen von herausragender Ästhetik als visuelles Gedächtnis der Natur

Wie Pierre Soulages und Günther Uecker bezieht Christian Jouhet das Licht als elementaren Teil in seine Arbeit ein. In einzigartiger Weise schöpft Jouhet von Hand dreidimensional wirkende Papiere, deren naturgegebene Schönheit er mit zarten Prägungen, Gravuren, Aquarell und Graphit verstärkt. Durch sich ändernde Lichtverhältnisse und wechselnden Standpunkt und Perspektive der Betrachtung erscheinen die Werke immer wieder neu. So können die Werke nie „zu Ende gesehen“ werden und bleiben unerschöpflich und lebendig in ihrer Ausdruckskraft.

In seinen Kompositionen greift Christian Jouhet mit wunderbarer Ästhetik und Sensualität gepaart mit einer herausragenden Technik visuelle Urformen auf, die zu poetischen Assoziationen einladen und ein visuelles Gedächtnis natürlicher Grundformen bilden. Seine aus Papierfasern geschöpften Reliefbilder sind von elementarer Kraft und eine Wiedergeburt des altmeisterlichen Informel, das geradezu auf mystische Weise eine andere Sphäre des Darstellbaren öffnet.

Ausbildung

Ecole des beaux- Arts de Clermont Ferrand.
Ecole Nationale des Beaux-Arts de Paris.
Diplôme national des Beaux-Arts, gravure.

Ausstellungen (Auswahl)

Salon international de l’estampe, Grand Palais, Paris
Cal Print, Los Angeles USA
Ljubljana, Jugoslavia Biennale, Slowenien
Biennale Montréal, Kanada
Art Print, Barcelona, Spanien
Musée de la paysannerie, Arronnes, Frankreich
Art Evenet, Lille, Frankreich
Landensbibliothek Berlin, Deutschland
ST. Art Strasbourg, Frankreich

Werke auf Anfrage:
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Unikate

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Gravuren und Prägedrucke

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Galerie Kellermann