Peggy Viallat

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Peggy Viallat: Portraitmalerin der Seelen

Peggy Viallat-Langlois, geboren 1973 in Firminy und Absolventin der Academie de Beaux-Arts in Saint-Étienne, gehört zur neuen Generation der neo-expressionistisch/realistischen französischen Malerei, in der Nachfolge von bekannten Protargonisten wie Serge Labégorre, Antoine Correia oder Christophe Abadie. Ihre ebenso provokanten wie mitreißenden Werke werden von Kritikern und Kunstexperten gleichermaßen gefeiert, das Magazin „AZART“ verlieh ihr parallel zum Pariser Salon MAC 2012 den Grand Prix des Magazins.

Expressiver Realismus auf den Spuren von Lucien Freud und Francis Bacon

Mit unvergleichlicher Sensibilität malt Peggy Viallat Portraitbilder, die viel mehr sind als pure Abbilder von Personen: vielmehr portraitiert Peggy Viallat Seelenbilder, die uns unsere tiefsten Wünsche, Verletzlichkeiten und auch unsere Ängste vor Augen hält. Kaum jemand bleibt unberührt beim Anblick tief in das Innerste unserer selbst.
In ihrer Malerei erforscht Peggy Viallat die Rhythmen des Lebens und der Leidenschaften, der Sterblichkeit und der Abgründe der menschlichen Seele. In ihren großformatigen Portraits meint man in die Seele der Menschen blicken zu können. Sensibilität und Verletzlichkeit, Leid und Leidenschaft liegen in ihren Bildern eng beieinander. Die ehrliche Abbildung der menschlichen Leidenschaft bis zur Schmerzgrenze erinnert an die Bilder von Egon Schiele, Lucien Freud oder Francis Bacon. Die Darstellung des menschlichen Körpers als verletzliche und verletzte Oberfläche, als Spiegel der Sehnsüchte und der leidvollen Erfahrungen ist ihr Hauptthema.

Intimität und Wahrheit bis zur Schmerzgrenze

Im Gegensatz zu oberflächlich ästhetischen fotorealistischen Darstellungen zeigt Peggy Viallat Sinnlichkeit und Fleischlichkeit des Menschen und dringt so tief unter das Fleischlich-Körperliche unserer selbst.
Selten hat man z.B. Vladimir Putin so verletzlich und so menschlich gesehen. Beeindruckend auch die Werke, die in direkter Zusammenarbeit mit dem vielleicht radikalsten Schriftsteller unserer Zeit, dem vielfach ausgezeichneten Michel Houellebecq, entstanden sind. Nach dem Roman „Die Möglichkeit einer Insel“ entstand z.B. die Trilogie des jungen Daniel, der den Neo-Menschen die Bedeutung menschlicher Leidenschaften vor Augen hält.
In ihren Autoportraits zeigt sich die Künstlerin schließlich selbst sinnlich, verletzlich, fragend und erfahrend – eine zartsüßbittere Reise in die menschliche Psyche.

Wir freuen uns, die außergewöhnlichen Werke von Peggy Viallat in der Galerie Kellermann erstmals in NRW und exklusiv in Deutschland präsentieren zu können.

Werke auf Anfrage

Galerie Kellermann