Roman Strobl

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Roman Strobl – filigrane Kettensäge-Skulpturen voll Lebensfreude und Expressivität

Das Naturmaterial Holz seht im Mittelpunkt des Schaffens von Roman Strobl. Wahrscheinlich liegt es ihm im Blut, denn der 1951 geborene Österreicher stammt aus einer traditionellen Holzschnitzerfamilie. Bereits mit 14 Jahren erlernte er das Holzschnitzhandwerk im väterlichen Betrieb. Um seine Fähigkeiten zu vertiefen, studierte Strobl Bildhauerei bei Professor Sebastian Cosamale im italienischen Todi.

Direkt mit der Kettensäge schnitzt der lebenslustige Südtiroler erstaunlich filigranen Skulpturen direkt aus dem Holz. Vor allem seine schlanken, tänzerisch anmutenden Figuren sind zum Markenzeichen des Künstlers geworden. Es grenzt nahezu an ein Wunder, wie in den Händen von Roman Strobl mit solch einem gewaltigen Werkzeug derart feine, expressiv heiter-dynamische Skulpturen entstehen können.

Für den Bildhauer Strobl macht genau dieses Spiel mit dem Risiko die besondere Spannung aus – in wie weit ist die Form reduzierbar, ohne zu brechen? Seine virtuose Technik hat in über 20 Jahren entwickelt, seit 1998 finden regelmäßig Ausstellungen mit seinen Kettensäge-Skulpturen statt.

Selbst vor der hohen Kunst des Porträtierens schreckt der Künstler nicht zurück. Zahlreiche Berühmtheiten haben sich schon von Ihm in Holz bannen lassen. Im österreichischen Pavillon auf der EXPO 2000 saßen ihm der damalige Bundeskanzler Gerhard Schröder, Otto Schily und Franz Beckenbauer Modell, 2001 folgte ein Portrait des Künstlers Bruno Bruni. 2005 entstand zur Eröffnung der Münchner Opernfestspiele ein Kettensägen-Porträt von Dirigent Zubin Mehta.

Strobls Kunstwerke finden sich auch im öffentlichen Raum und wurden wiederholt auf renommierten Kunstmessen wie der Art Karlsruhe, der Contemporary Art Fair in Genf, Padua, der Art International in Zürich und der AAF Milano präsentiert.

Werke auf Anfrage

Galerie Kellermann