Stefan Szczesny

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Stefan Szczesny – Mitbegründer und Protagonist der Neuen Wilden

Der 1951 in München geborene Stefan Szczesny wurde in den 1980er Jahren als Mitbegründer und Protagonist der „Jungen Wilden“ international bekannt und gilt bis heute als einer der wichtigsten Vertreter dieser Bewegung, der auch Luciano Castelli, A.R. Penck, Elvira Bach, Martin Kippenberger, Rainer Fetting, Markus Oehlen, Walter Dahn, Siegfried Anzinger, Herbert Brandl und andere angehörten. Aufenthalte in New York, Südfrankreich und in der Karibik, sowie Stipendien in der Villa Massimo in Rom, in der Villa Romana in Florenz und in Paris hatten großen Einfluss auf seine Werke.

1981 organisierte Szczesny die legendäre Ausstellung „Rundschau Deutschland“, in der die Künstler der „Jungen Wilden“ ihre Arbeiten erstmals einem größeren Publikum vorstellten. Geprägt ist diese Strömung – und insbesondere die Arbeiten von Stefan Szczesny – durch ihre lebensbejahende, lebendige und farbenfrohe Kunst. Ziel der „Neuen Wilden“ war es, dem Minimalismus der 1970er Jahre entgegenzuwirken und ihr eine neue Figuration entgegenzustellen.

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Szczesny : Einzigartige Kunstwerke von mediterraner Leichtigkeit

Neben neoexpressionistischen Zügen sind es die unverwechselbare Leichtigkeit und Helligkeit und das leicht reduzierte, zeichnerische Element, das Szczesnys Werke einzigartig macht. In seinen Werken findet sich wie bei keinem anderen Künstler unserer Zeit das künstlerische Erbe und der souveräne Schwung, die Leichtigkeit und gleichzeitig expressiven Sinnlichkeit eines Matisse, Braque oder Picasso wieder. Die Themen seiner Werke sind das mediterrane Lebensgefühl mit seiner Verschmelzung von Natur und Kultur in freier figürlicher Malerei, Akt und Stillleben. Auch mit seinen Keramiken tritt Szczesny in die Fussstapfen keines geringen als des großen Pablo Picasso.

Architektur, Bildhauerei, Film, Großprojekte – Die große Vielseitigkeit von Stefan Szczesny

In den 1990er Jahren widmete sich Szczesny seinen ersten Architekturprojekten, wie z.B. ein riesiges Deckengemälde im Lindencorso in Berlin, die Ausgestaltung des Kempinski Hotels Bahía in Estepona. Bis heute ist der Künstler in großen Bauprojekten in Südfrankreich und der ganzen Welt involviert. Bei einem Festspiel in Cannes wurde 2002 „Szczesny – The Film“, von Curt Faudon, uraufgeführt. Seit 2007 gestaltet Szczesny seine riesigen Stahlskulpturen, auch „Schattenskulpturen“ genannt, die bereits in vielen Ländern der Welt gezeigt wurden, u.a. in Palm Beach (Florida, USA) und bei der Ausgestaltung der Inselt Mainau 2007 unter dem Titel „Ein Traum vom irdischen Paradies“. Heute lebt und arbeitet Szczesny in Saint Tropez und Berlin.

International gefragt und in führenden Sammlungen vertreten

Seit 1974 wurden die Arbeiten von Stefan Szczesny in zahllosen Museums-, Einzel- und Gruppenausstellungen weltweit ausgestellt. Seine Werke finden sich in führenden Museen der Moderne und wurden 2014 auch im berühmten Papstpalast in Avignon ausgestellt – eine Ehre, die vor ihm u.a. Picasso oder Matisse erfuhren. Szcesny ist der erste deutsche Künstler, dem eine Einzelausstellung in diesem Weltkulturerbe gewidmet wurde.
Zu den Sammlern von Szczesny gehören Schauspieler wie Pierce Brosnan oder Mario Adorf.

Seit Sommer 2016 präsentiert die Galerie Kellermann die Originalwerke von Stefan Szczesny exklusiv in direkter Zusammenarbeit mit dem Künstler in Nordrhein-Westfalen und auf führenden Kunstmessen wie der art.fair Köln und der Art Karlsruhe.

Bilder in öffentlichen Sammlungen

Bayerische Staatsgemäldesammlungen
Städtische Galerie im Lenbachhaus, München
Kunsthalle Emden
Kunsthalle Bremen
Kunsthalle Mannheim
Kunsthalle Kiel
Rheinisches Landesmuseum Bonn
Neue Galerie der Stadt Linz
Musée de la Castre & Villa Domergue, Cannes
Herbert F. Johnson Museum of Art, Ithaca, NY
Villeroy & Boch Museum, Mettlach
Kunstsammlung Deutsche Bank
Villa Massimo, Rom
Hessische Landesbank, Frankfurt
Stiftung Sammlung Wild, Heidelberg
Mannheimer Versicherung, Mannheim
Theater des Westens, Berlin

Ausstellungen (Auswahl)

1976 Goethe-Institut, Paris
„Les Grands et les Jeunes“, Petit Palais, Paris
1979 Städtische Galerie im Lenbachhaus, Kunstforum München
1980 Art II, Basel
Jürgen-Ponto-Stiftung, Frankfurt am Main
XII. Festival International de la Peinture, Cagnes-sur-Mer
Kunstverein München
1981 „Rundschau Deutschland“, Köln und München
1982 „Die neue Künstlergruppe: Wilde Malerei“
(mit Anzinger, Dahn, Dokoupil), Im Klapperhof, Köln
„Variationen und Sequenzen“, Kunstmuseum Düsseldorf
1983 Villa Massimo, Rom
1984 Glyptothek und Staatliche Antikensammlung, München
„Neue Deutsche Malerei“, Neue Galerie Landesmuseum Johanneum Graz
1985 Kunstverein Pforzheim, Reuchlinhaus
1987 Kunstverein Mannheim
Museum van Bommel van Dam, Venlo, Niederlande
DuMont Kunsthalle, Köln
Galerie Maeght, Paris
1988 Rheinisches Landesmuseum, Bonn
1989 Goethe-Institut, Madrid
1990 Kunstverein Mannheim
1991 Kunstverein Heidelberg
„Artists support Roma“, Anzinger, Dahn, Dokoupil, Szczesny, Trockel, St. Peter, Köln
1992 Arte Contemporanea Hirmer & Museo Comunale, Greve in Chianti
Kunsthalle Bremen
1993 Neue Galerie der Stadt Linz (später auch Lok Gallery, New York)
1994 Nikki Diana Marquardt Gallery, Paris
Kölner Philharmonie
1996 Fassbender Fine Art, Chicago
1997 Haus am Lützowplatz, Berlin
Badisches Landesmuseum, Karlsruhe
Gerhard-Marcks-Haus, Bremen
1998 Kunsthalle Emden
Kunsthalle Köln
Museo del Grabado Español Contemporáneo, Marbella
1999 Museum Moderner Kunst, Wörlen – Passau
Fondazione Levi, Venice
Espace Bonnard, Le Cannet (bei Cannes)
2000 Expo 2000 Hannover
Neue Galerie der Stadt Linz
Musée de la Faïence, Château Pastré, Marseille
2001 Centre d’art La Malmaison, Cannes
2002 Leopold Hoesch Museum, Düren
2003 Gustav-Lübcke-Museum, Hamm
2004 Ses Voltes–Centre d’Exposicions, Palma de Mallorca
2005 Kunsthalle Mannheim
2007 „Ein Traum vom irdischen Paradies“, Insel Mainau
Villa Aurélienne, Fréjus
2008 Villa Domergue, Cannes
2010 532 Gallery Thomas Jaeckel, New York
2011 Ville de Saint-Tropez
Kunsthalle Worpswede
Künstlerhaus am Lenbachplatz, München
2012 Stadt Frankfurt und Palmengarten Frankfurt
2013 Schloss Sigmaringen
2014 Retrospektive, Palais du Pape (Papstpalast), Avignon
Centre d’art La Malmaison, Cannes

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