Victor Vasarely

2015/09/victor-vasarely-bio-770x305.jpg

Victor Vasarely, der Begründer der OpArt

Der 1908 im ungarischen Pécs geborene Victor Vasarely gilt als Begründer der Op-Art und als einer der bedeutendsten Künstler der 1960er und 70er Jahre.

Bereits 1944 beschäftigte sich Vasarely mit abstrakter, konstruktivistischer und früher kinetischer Kunst, u.a. von Duchamp, Calder, Man Ray oder Tinguely. Seit 1947 entstanden geometrisch-abstrakte Kompositionen, die auf Projektionen von Quadrat-, Rauten-, Dreieck-, Kreis- und Stabformkonstruktionen und einem von ihm selbst entwickelten 220 Farben umfassenden Farbkanon basieren und mit denen er immer stärkere 3-dimensionale Bildwirkungen erzielte. In den 1950er Jahren wurde Victor Vasarely er zum Initiator einer neuen Kunstform, die sich auf optische Bewegungseffekte und Wahrnehmungsphänomene fokussierte – der Op-Art.

Weltweit in führenden Museen und Sammlungen vertreten

In den 60er und frühen 70er Jahren wurde Victor Vasarely zum meist ausgestellten und meist gesammelten Künstler seiner Zeit. Auf der Documenta I-III (1955, 1959, 1964) war Vasarely ebenso vertreten wie in zahlreichen musealen Einzelausstellungen in aller Welt. 1970 wurde ein Vasarely-Museum auf Chateau de Gordes geöffnet, 1976 die Vasarely Foundation in Aix-en-Provence und das Vasarely-Museum im Geburtshaus des Künstlers im ungarischen Pécs. 1987 eröffnete schließlich das Vasarely-Museum in Schloss Zichy in Budapest.

Auch als Designer setzte Vasarely Zeit seines Lebens besondere Akzente. 1972 entwarf er das Rauten-Emblem für Renault und das spiralförmige Logo für die Olympischen Spiele in München.

Mehr als ein Geheimtipp für Kunst-Investoren

Seit einigen Jahren erfahren die Werke Vasarelys eine Renaissance auf dem Kunstmarkt. Originale erzielen immer neue Rekordsummen und nahmhafte Museen widmen dem Künstler umfangreiche Retrospektiven, wie z.B. das Olomouc Museum of Modern Art (2007) oder das Museum Folkwang (2008).

Werke auf Anfrage

Galerie Kellermann