Stephi Friedrich

1986 in Rheine

Das Spiel mit Wahrnehmung, Verhüllung und Entdeckung

In ihren Werken verbindet Stephi Friedrich Transparenz mit Linien und dreidimensionalen Strukturen sowie Oberflächen und Farben. Ihre Intention: Hervorheben, Verbergen und Verbinden. Das Spiel mit der Wahrnehmung ist eines der grundlegenden Elemente ihrer Arbeit.

Das Ergebnis sind vielschichtige Werke von großer Transzendenz und Sinnlichkeit, die dem Betrachter tiefe Einblicke gewähren. Durch die optische Überlagerung der Schichten entsteht eine optisch-kinetische Bewegung mit einer tendenziell skulpturalen Erfahrung.

Stephi Friedrich steht mit ihren Arbeiten in einer modernen Tradition, in der textile Materialien gezielt in die zeitgenössische Kunst einbezogen werden. Von Robert Descharnes über Agnes Martin, Joseph Beuys, Louise Bourgeois, Gotthard Graubner, Rosemarie Trockel bis hin zu Mona Hatoum und Ghada Amer.

Ausstellungen und Kunstmessen

2023:

#OrangeTheWorld, Galerie Kellermann, Düsseldorf, Germany

Zero 23, Galerie Kellermann, Düsseldorf, Germany

Kunstpunkte 2023, Düsseldorf, Germany

2022:

#OrangeTheWorld, Galerie kellermann, Düsseldorf, Germany

Sommerausstellung, Galerie Kellermann, Düsseldorf, Germany

Academy Selection, Galerie Kellermann, Düsseldorf, Germany

2021:

Cologne Fine Art & Design, Galerie Kellermann, Köln, Germany

Lost & Found, Galerie Kellermann, Düsseldorf, Germany

Frühlingsausstellung, Galerie Kellermann, Düsseldorf, Germany

Biography

Ausgangspunkt für die Kunstwerke von Stephi Friedrich (geb. 1986 in Rheine/NRW) sind textile Fundstücke als Schnittstelle ihrer Persönlichkeit mit ihrer Umwelt. Dazu zählen z. B. aus Familienbesitz stammende Bettwäsche aus alten verstaubten Kisten, geschenkte Stoffe von Studienfreunden, zur Vernichtung bestimmte Reststoffe aus Altkleidersammlungen oder Spitzenvorhänge aus dem Second Hand bis hin zu wertvoller Seide aus Marrakesch. Stoffe jeglicher Herkunft und unterschiedlichster Bestimmung. Textile Stoffe sind für die Künstlerin eine Art Weltsprache und prägen unsere Kulturen. Die zweite Haut der Menschen, eine globale sinnliche Erfahrung der Menschheit.

Während ihres Studiums an der Kunstakademie Düsseldorf (Meisterklassen Brandl und Kürten) entdeckte Stephi Friedrich zufällig die durchscheinende, transparente Wirkung von Stoffen. Ihre verhüllende, versteckende Funktion und gleichzeitige Transparenz inspirierten Stephi Friedrich dazu, immer intensiver mit textilen Stoffen zu experimentieren.

Bedingt durch die schier unendliche Vielfalt von Webarten und Strukturen arbeitet die Künstlerin in ihrem kleinen Atelier mit Hunderten Stoffen gleichzeitig. Das Atelier selbst wirkt meist wie eine spontane und komplexe Installation. Vorzugsweise sind es transparente und schleierartige Stoffe, die die junge Künstlerin virtuos mit unterschiedlichen Materialien und Techniken behandelt. Zum Beispiel mit Spraylack, Öl, Acryl oder Tusche sowie Naturpigmenten, gemahlenen Berberitzen und Klebeband.

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