Joseph Beuys

WVZ Schellmann 309, römisch nummerierte Museumsauflage

Das Werk beginnt mit den Worten „Gletscher – Schwamm – Totenbett“, geht dann über in ein Gedicht: „Drachenland noch lebt, /noch lebt Drachenland. / Du siehst noch Drachenland, / von der Kotwüste / und Drachenlandfähre / zum Drachenland. Darunter die Worte: Rosen / Jungfrau / non puttane (Keine Huren) / non madonne (keine Madonnen) / solo donne (nur Frauen)

Beuys nimmt Bezug auf die Mystifizierung. Teil1 mit den „Gletscher – Schwamm – Totenbett“ beschreibt den Kreislauf des Lebens. In Teil 2 beschreibt er das Drachenland als Sinnbild der Fantasie, der Mythologie und der alten Sagenwelt. Teil 3 beschreibt die Frau als mythisch angebetetes Wesen: die Rosen-Madonna. Doch am Ende löst sich der Mythos auf – am Ende bleiben keine Huren, keine Heiligen, nur Frauen.

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