Max Uhlig

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Max Uhlig – einer der herausragenden Künstler der Gegenwart

Max Uhlig gehört zu den herausragenden, international bekannten deutschen Malerpersönlichkeiten der Gegenwart. Seine Werke befinden sich in vielen der bekanntesten Museen der Welt, von der Tate Gallery in London über das Metropolitan Museum in New York bis hin zu fast allen führenden Museen Deutschlands. Bekannt wurde er seine charakteristischen Landschaften und Portraits, die er in expressiven, vitalen Rhythmen aus einem vibrierender schwarzen oder farbigen Tupfen und Strichen gestaltet. Seine unverwechselbaren Geflechte aus Linien und Pinselstrichen zeichnen sich durch Spontanität und funkelnde Farbigkeit aus.

Der 1937 in Dresden geborene Künstler wurde für sein Werk vielfach national wie international ausgezeichnet, 1987 wurde ihm der Käthe-Kollwitz-Preis der Akademie der Künste (DDR), 1998 der Hans-Theo-Richter-Preis und der Sächsische Verdienstorden verliehen. 2003 bekam er den Kunstpreis der Landeshauptstadt Dresden, 2005 den Kunstpreis der Künstler in Düsseldorf.

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»Für mich wird eine Sache interessant, wenn sie durch langes Anschauen fremd wird« (Max Uhlig)

Dieses in die Methode des Malvorgangs übergehende Sehen hat der Künstler seit Ende der 1960er-Jahre in seine markanten Bildstrukturen transferiert. Die Striche und Tupfen seiner Malerei vernachlässigen die Oberfläche, dringen tiefer ein, wecken den Eindruck entkörperlichter Spuren von wesenhafter Erscheinung. Neben Porträts sind es vor allem Landschaften, die Max Uhlig immer von Neuem faszinieren. Aus splittrigen Malschichten und explosiven Strichbündeln lässt Uhlig das Wesen seines Gegenübers erwachsen – ebenso tiefgründig und spröde, wie er einen Berg, Baum oder Strauch abbildet.

Im Januar 1996 wurde durch einen Brand im Atelier „Künstlerhaus“ in Dresden-Loschwitz ein großer Teil des Werkes von Max Uhlig vernichtet. Dennoch konnte der Künstler dem Freistaat Sachsen 2017 ein riesiges Geschenk machen: er übergab sein als Atelier um- und ausgebaute Fabrikgebäude samt 15 214 Kunstwerken, Katalogbibliothek, Mobilien, Erinnerungsstücken und persönlichen Dokumenten als Schenkung im Zuge eines Vorlasses. «Darin liegt eine große Chance für den Kulturstandort Dresden und die Kultur Sachsens generell» (Eva-Maria Stange, Kunstministerin).

Auszeichnungen (Auswahl)

1966 1. Preis der Pirckheimer-Gesellschaft für kleine Graphik, Hamburg
1979 Lund-Humphrey-Preis der 6. British International Print Biennale Bradford, Großbritannien
1987 Käthe-Kollwitz-Preis der Akademie der Künste, DDR
1992 Goldmedaille 10. Norsk International Print Triennal Fredrikstad, Norwegen
1991 2. Preis der 21. Biennale Sao Paulo, Brasilien
1998 Hans-Theo-Richter-Preis
1998 Sächsischer Verdienstorden
2003 Kunstpreis der Landeshauptstadt Dresden
2005 Kunstpreis der Künstler, Düsseldorf
2006 und 2009 Preise der 14th und 15th International Print Biennale Seoul, Südkorea

Arbeiten in Museen und öffentlichem Besitz (Auswahl)

• Ludwig Forum für Internationale Kunst, Aachen
• Kunstmuseum Albstadt
• Staatliches Lindenau-Museum, Altenburg
• Art Gallery University of Michigan, Ann Arbor, USA
• Kunstmuseum Basel, Schweiz
• Berkeley Art Museum, Berkeley, USA
• Akademie der Künste, Berlin
• Neue Nationalgalerie, Berlin
• Märkisches Museum, Berlin
• Deutscher Bundestag, Berlin
• Kunstsammlung der Bundesregierung, Berlin
• Herzog Anton Ulrich-Museum, Braunschweig
• Kunsthalle Bremen
• Szépművészeti Múzeum Budapest, Ungarn
• Harvard-University-Art Museum, Cambridge, Großbritannien
• Städtische Kunstsammlungen der Veste Coburg, Coburg
• Staatliche Kunstsammlungen Dresden
• Kunstmuseum im Ehrenhof, Düsseldorf
• Kunsthalle Emden
• Angermuseum, Erfurt
• Städtische Galerie Villa Merkel, Esslingen
• Sammlung Deutsche Bank, Frankfurt/Main
• Museum für Kommunikation, Frankfurt/Main
• Galerie Junge Kunst, Frankfurt/Oder
• Kunstgalerie Orangerie Gera
• Staatliche Galerie Moritzburg, Halle
• Kunsthalle Hamburg
• Sprengel Museum Hannover
• Sammlung der Norddeutschen Landesbank, Hannover
• Literaturmuseum Jena
• Romantikerhaus Jena
• Ciurlionis-Museum, Kaunas
• Kunsthalle Kiel
• Kultusministerium des Landes Schleswig-Holstein, Kiel
• Museum der Bildenden Künste Leipzig
• Museum Schloß Morsbroich, Leverkusen
• Museum Sztuky, Lodz, Polen
• British Museum, London, Großbritannien
• Tate Gallery, London, Großbritannien
• Victoria & Albert Museum, London, Großbritannien
• ZDF – Kunstsammlung, Mainz
• Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen, Magdeburg
• Städtische Galerie im Lenbachhaus, München
• Staatsgalerie Moderne Kunst, München
• Metropolitan Museum of Art, New York, USA
• Germanisches Nationalmuseum Nürnberg
• Kunsthalle Nürnberg
• Städtische Galerie Schloss Oberhausen
• Felix-Nussbaum-Haus, Osnabrück
• Bibliothèque nationale de France, Paris
• Kunstforum Ostdeutsche Galerie, Regensburg
• Kunsthalle Rostock, Rostock
• Museum Schloss Gottorf, Schleswig
• Staatliches Museum, Schwerin
• Korea University, Seoul, Südkorea
• St. Louis Art Museum, St. Louis, USA
• Pulitzer-FoundationmSt. Louis, USA
• Staatsgalerie Stuttgart
• Daimler Art Collection, Stuttgart
• Nationalmuseum Stettin
• Nationalmuseum Warschau,
• Library of Congress, Washington, USA
• Staatliche Kunstsammlungen Weimar
• Albertina Wien, Österreich
• Museum Wiesbaden
• Diözesanmuseum, Würzburg

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