Stephan Marienfeld

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Stephan Marienfeld – vielfach ausgezeichnet, einer der aufstrebendsten Bildhauer Deutschlands

Stephan Marienfeld (geboren 1966) studierte bei Tony Cragg in Wuppertal und Düsseldorf. Fast 20 Jahre lang war er Tony Craggs Assistent und „rechte Hand“ und war  unmittelbar an der Realisierung vieler bekannter Kunstwerke beteiligt. Heute lehrt der vielfach preisgekrönte Bildhauer selbst an der Kunstakademie Essen und macht mit seinen unverkennbaren Skulpturen national wie international Furore. Seine „Dislike“-Objekte prägten so z.B. den Eingangsbereich des Palazzo Mora auf der Biennale Venedig 2019.

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Wichtiger Bezugspunkt für Marienfelds Objekte ist das Körperbild des Menschen und seine Wahrnehmung. Dabei spielt er mit der Spannung und Wölbung von Oberflächen und der daraus resultierenden wechselnden Lichtreflektion. In unverwechselbarer Ästhetik schafft er abstrahierte Körper, die einen eigenen Charakter zu besitzen scheinen.

Besonders in seinen Bondage-Arbeiten gelingt dem Künstler, ohne die Direktheit einer expliziten Körperabbildung, eine Neuinterpretation der Gattung Akt. Entstanden ist eine neue, hybride Form, die den Eindruck erweckt, zwischen dem straff gespannten Seil hervordringen zu wollen, daran aber von eben diesem gehindert wird. Dieses Gegeneinander bietet sowohl erotische Konnotationen als auch Assoziationen von Phänomenen in der Natur.

Ausgezeichnet mit zahlreichen Kunstpreisen, befinden sich viele seiner Werke in öffentlichen und privaten Sammlungen. Der Künstler lebt und arbeitet in Hattingen an der Ruhr.

Preise/Auszeichnungen/awards

2001: Kunstpreis der Stadt Hollerfeld
2002: Kunstpreis der Stadt Neuss
2002: Kunstpreis der Stadt Korschenbroich
2005: Kunstpreis der Stadt Hattingen
2011: EN-Kunstpreis
2013: nominiert für DEW 21-Kunstpreis
2015: nominiert für EN-Kunstpreis
2015: nominiert für Rhine-Price
2016: nominiert für BLOOM-Award
2017: nominiert für EN-Kunstpreis

Sammlungen/Collections

CALDIC COLLECTIE, Wassenaar, NL
Sammlung Becker, Münster
Nationalbank, Essen
Sammlung Hempel, Schweiz
Sammlung Prinz von Bayern, München
Sammlung Neuhaus-Galladé, Witten
Sammlung Ostermann, Witten

Ausstellungen (Auszug)

2003: Stadtmuseum Hattingen
2007: Kunstverein Hattingen
2008: Kunsthalle Rotterdam
2010: Zeche ‚Unser Fritz‘, Herne
2011: Kunstverein Lemgo
2012: Burg Lüdinghausen
2012: Kunstverein Ahaus
2013: Stadtwerke Witten
2014: Pinakothek der Moderne, München
2019: Palazzo Mora, Biennale Venedig

sowie diverse Kunstmessen weitweit wie z.B.
Art Zürich
Art Karlsruhe
Fine Art Cologne, Köln
Art Singapore
Korea International Art Fair (KIAF)
AAF London, Den Haag, Brüssel, Hamburg

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Werke auf Anfrage

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„Dislike“ – Unikate

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„Wall-Dislike“  – Editionen á 7 Exemplare

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„Bondage“-Serie, klassisch rund

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„Bondage“-Serie, vertical

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„Bondage“ – Wandobjekte, Editionen

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„Blow Up“-Editionen

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„Blow Up“-Unikate

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Serie „Cube“ – Unikate aus Lava-Basalt

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Serie „Cans“ – Unikate aus Edelstahl

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Serie „Hidden“

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Serie „Twisted“ – Editionen

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Weiteres

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Moderne Kunst in Duesseldorf

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